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Ratgeber – Solaranlagen für Wohnmobile

Für Reisen im Camper, als Wohn- oder Büromobil ist der Solarstrom sehr beliebt. Denn außer den Anschaffungskosten für die benötigte Technik fallen keine weiteren Kosten bei der Stromgewinnung an. Mit diesem Ratgeber möchten wir einen Überblick über die wichtigsten Punkte einer Solaranlage für Camper geben und passende Produkte empfehlen. Unsere Empfehlungen beziehen sich auf Komplettsysteme (Packs und Sets). Dafür haben wir die Wohnmobilgröße, die klimatischen Außenbedingungen, den durchschnittlichen Energiebedarf für bestimmte Geräte, die zeitliche Nutzung der Geräte, die Jahreszeiten und die Anzahl der Sonnenstunden als Grundlage genommen.

 

Überblick

Funktionsweise einer Solaranlage für Wohnmobil

Die ausschlaggebenden Komponenten für eine Solaranlage sind die Solarmodule, der Laderegler und der Energiespeicher. Der Laderegler dient der Steuerung und Überprüfung der Bordbatterie, die quasi als Akkumulator dient. Deshalb ist der Laderegler auch in unmittelbarer Nähe zur Bordbatterie angebracht.
Die Solarzellen in der Solaranlage nehmen das Sonnenlicht auf. Diese Zellen sind die Voraussetzung dafür, dass elektrischer Strom entstehen kann. Jede Solarzelle besteht aus kristallinem Silizium. Die Siliziumzellen können in unterschiedliche Formen und Eigenschaften auftauchen, wodurch

Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern entstehen. Monokristalline Solarmodule eignen sich am besten für die Solaranlage Wohnmobil. Zu erkennen sind sie an der dunkelblauen und schwarzen Farbe.
Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass es zu keiner Enttäuschung mit der Solaranlage für Wohnmobil kommt, ist, dass die drei wichtigsten Komponenten der Solaranlage (Solarmodule, Solarregler und Bordbatterie/n) sinnvoll dimensioniert sind.

Für die Solarmodule gibt es zur Leistungsbestimmung eine eigene Maßeinheit. Das ist Watt Peak (Wp). Je nach Größe der Solaranlage kann der Wert zwischen 50 und 200 Wp liegen. Dieser Wert gibt an, wie viel die Solaranlage leisten kann. Anhand des eigenen Stromverbrauchs kann so die Wahl für die geeignete Solaranlage getroffen werden.

Wir raten zu Sets, wo die einzelnen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind.

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Vor- und Nachteile von Solaranlagen bei Wohnmobilen

Der Vorteil an Solaranlagen Wohnmobil ist natürlich die kostengünstige Energiebeschaffung. Der Nachteil sind die hohen Anschaffungskosten für hochwertige Techniken, vor allem, wenn die Energieversorgung ausschließlich über die Solaranlage erfolgen soll.
Selbst bei Bewölkung und im Winter kann Sonne über die Solarzellen getankt werden. Bei Einsteiger-Sets und unter der Voraussetzung, dass das Wohnmobil nur selten (z.B. nur in den Sommerferien) genutzt wird, können Solarstrom-Defizite auf Campingplätzen oder an bestimmten anderen Plätzen mit Landstrom ausgeglichen werden.

Anders ist es, wenn im Wohnmobil gelebt wird oder das Wohnmobil das Büro ist. Fahrzeuge, die genutzt werden, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen oder die in einem bestimmten Dienst stehen (Expeditionen und Forschungen). Hier ist es wichtig, dass die Technik für ununterbrochene und stabile Energieversorgung mittels Sonnenenergie sorgt. Alle Materialien müssen besonders strapazierfähig und robust sein. Eine ganz zentrale Rolle spielen in diesem Zusammenhang auch die richtigen Bordbatterien. Die Eigenschaften der Bordbatterie/en und ihre Leistungsfähigkeit sollten den Ansprüchen gerecht werden.

Vorteile

  • Autarke Stromversorgung
  • relativ einfache Installation
  • ideal für das Camping

Nachteile

  • hohe Anschaffungskosten
  • nicht für hohen Energieverbrauch und Extrembedingungen geeignet


Aufbau und Befestigung

Das gesamte Set einer Solaranlage Wohnmobil besteht aus den Solarmodulen, die in entsprechenden Befestigungen eingepasst werden. Diese Konstruktion wird mit üblicherweise mit einen Spezialkleber aufs Dach und/ oder zusätzlich mit Schrauben befestigt, dies ist vor allem Bei hochwertigen Ausführungen der Fall. Es gibt Halterrungen, mit denen die günstigste Neigung zur Sonne eingestellt werden kann. Optimal ist, wenn die Solarmodule im 90° Grad Winkel zu Sonne stehen. Es können auch mehrere Solarmodule parallel gelegt werden. Abstandshalter zwischen Dach und Solarmodul werden möglicherweise gebraucht.

Die Kabel von den Solarmodulen werden von außen in den Innenraum des Wohnmobils verlegt. Dafür kann ein Loch ins Dach gebohrt und dort eine stabile und wasserdichte Vorrichtung für die Kabeldurchführung eingebaut werden. Alternativ ist die Verlegung durch bereit bestehender Öffnungen möglich.

 

Die Solarkabel enthalten bestenfalls vorgekrimpte Multi-Contact-Solarstecker. Sie führen zum Laderegler. Ein guter Laderegler mit LED-Display zahlt sich aus. Umso differenzierter die Anzeigen am Laderegler, desto genauer können die Bordbatterien kontrolliert und gesteuert werden. Die Bordbatterien gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die einzelnen Typen an Bordbatterien sind je nach Konstruktion und Material mehr oder weniger gut geeignet als Energielieferant.

Viele technische Geräte haben eine Spannung von 220 Volt. Es kann notwendig sein einen Wechselrichter zu besorgen, womit 220 Volt (= Wechselstrom) auf 12 Volt (= Gleichstrom) heruntertransformiert werden. Da diese Transformation unnötig Energie kostet, sollte gleich auf Geräte mit 12 Volt zugegriffen werden. Die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom erfolgt mit Gleichstrom bei der Solaranlage für Wohnmobil.

Kaufkriterien für die Solaranlage Wohnmobil – worauf muss geachtet werden

Eine grobe Kategorisierung bei der Solaranlage für Wohnmobil erfolgt nach Einsatz und Leistung. Komplett-Sets mit unterschiedlichen Leistungsstufen erleichtern die Entscheidung. Die einzelnen Packs unterscheiden sich in ihrer Leistungsklasse sowie in der Qualität der Materialien und Systeme.

Beim kleineren Einsteiger Sets geht man von einer Solarleistung 50 – 100 Watt Peak (Wp) aus., bei einer Spannung von12 Volt. Eine gute Grundversorgung für den gewöhnlichen Standard mit Beleuchtung, Kühlschrank und Fernseher wird gewährleistet. Der Laderegler sollte ein Display haben.

Größere Profi Solaranlagen Sets beginnen bei 100 Watt Peak (Wp). Damit erreicht man schon Heimkomfort mit fließend warmem Wasser und längerem Fernsehen. Tagesleistungen liegen hierbei durchschnittlich bei 800Wh/d bis zu 2000Wh an einem sonnigen Sommertag. In den höheren Leistungsklassen zeichnen sich die Solarpanel durch Spezifika wie Flexibilität im Material, der Variabilität der Einsatzmöglichkeiten und der Leistungsfähigkeit aus. Die Laderegler sind spezialisierter und das Montagematerial dem Niveau des übrigen Materials angepasst.

Bordbatterien

Bordbatterien gelten als Herzstück bei der Solaranlage Wohnmobil. Sie bestehen grundsätzlich aus einer negativen und positiven Bleiplatte, dazwischen ist die Elektrolyt-Flüssigkeit. Den Unterschied bei den Bordbatterien macht die Substanz aus, in dem die Elektrolyt-Flüssigkeit gebunden ist. So gibt es Nassbatterien mit verdünnter Schwefelsäure, die vergleichbar sind mit Starterbatterien unter der Kühlerhaube. In Gelbatterien ist die Elektrolyt-Flüssigkeit in Gel gebunden und in AGM-Batterien befindet sich die Elektrolyt-Flüssigkeit im Glasflies. Die jeweils andere Trägersubstanz des Elektrolyten sorgt für sehr unterschiedliche Reaktionsweisen.

Alle Bordbatterien stellen die sogenannte Zyklenfestigkeit und einen bestimmten Ladezyklus zur Verfügung. Vereinfacht ausgedrückt geht es darum, wie oft die Batterien aufgeladen und zu welchem Prozentsatz jeweils entladen werden dürfen, so dass sie keinen Schaden nehmen und ihren Zweck als Energiespeicher optimal erfüllen. Die Lithium-Batterien kennen wir aus den Smartphones. Sie sind am leichtesten und effektivsten, das schlägt sich auch im Preis nieder.

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Häufig gestellte Fragen

Gelbatterien eignen sich für hohe Außentemperaturen. Sie entwickeln minimal Knallgas, der durch Ventile zum Entweichen gebracht wird. Wegen des Knallgases dürfen sie sich nicht in der Nähe von Zündquellen befinden. AGM-Batterien reagieren auf Hitze empfindlich. Sie eignen sich gut für längere Standzeiten, wenn das Wohnmobil ungenutzt ist. Werden Nassbatterien zu sehr entladen kommt es zur Sulfatierung. Im schlimmsten Fall gibt es einen Kurzschluss und die Batterien sind kaputt. Nassbatterien sind am wartungsintensivsten, weil der Säurestand ständig geprüft und Wasser regelmäßig nachgefüllt werden muss.
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